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Das Schlachtfeld von Verdun

300 Tage und 300 Nächte

300 Tage und 300 Nächte Kämpfe ohne Waffenruhe, 300.000 Tote und Vermisste, 400.000 Verletzte auf deutscher und französischer Seite ... Die Schlacht um Verdun 1916 ist ein frontaler Zusammenstoß, der mörderischste der Geschichte, zwischen Frankreich und Deutschland. Dieser Vernichtungskampf, begleitet von einem nie gesehenen Artillerieduell, ist Symbol und Sinnbild des totalen Krieges.

Das Schlachtfeld von Verdun ist durch die Authentizität und den Reichtum seiner Relikte ein weltweit einzigartiges historisches Erbe. Das riesige Kampfgebiet der „Roten Zone", welche für die Aufnahme in das UNESCO-Welterbe vorgeschlagen wurde, trägt heute noch sichtbare Narben der erbitterten Kämpfe von 1916. Es bietet eine Reihe ergreifender Zeitzeugnisse, welche nach und nach zu nationalen Gedenkstätten ausgebaut wurden.

Sehenswerte historische Stätten

  • Schlachtfelder : Gefechtsstand Driant, die Forts Douaumont und Vaux auf dem rechten Ufer, die Höhe 304 und der Tote Mann (Mort-Homme) auf dem linken Ufer...
  • Grabstätten : die nationale Nekropole und das Beinhaus von Douaumont ...
  • Gedenkstätten (zur Ehrung der in der Schlacht gefallenen Soldaten) : das Mémorial de Verdun, der Bajonettgraben (Tranchée des Baïonnettes), das Denkmal für die Juden und Muslime, die für Frankreich gefallen sind ...
  • Orte des Lebens : die zerstörten Dörfer in denen einstmals Menschen lebten.

Verdun ist aber auch Symbol der möglichen und beispielhaften Versöhnung zwischen ehemals verfeindeten Völkern, über alle Gräber hinweg ... Als Anklang an die Begegnung von Adenauer und De Gaulle 1958 hat der Händedruck von Kohl und Mitterrand 1984 in Douaumont die Versöhnung von Frankreich und Deutschland besiegelt, den zwei Eckpfeilern der Europäischen Union.

Fort von Douaumont

Fort von Douaumont

Gedenkstätte von Verdun

Gedenkstätte von Verdun

Beinhaus von Douaumont

Beinhaus von Douaumont

Bajonettgraben

Bajonettgraben

Verdun, Hauptschauplatz des Ersten Weltkriegs

Verdun, die weltweit bekannteste Stadt Frankreichs nach Paris, bildet das Tor zu den Schlachtfeldern des Maaslandes.

Die Bischofsstadt wurde nach dem Krieg wiederaufgebaut. Die von der Maas durchflossene und von einem Netz „venezianischer" Kanäle durchzogene Stadt bietet heute ein harmonisches Lebensumfeld mit einem erneuerten und eleganten Stadtbild.

Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ist auch heute noch lebendig, vor allem durch das gigantische Siegesdenkmal „Monument à la Victoire" und die unterirdische Zitadelle, wo der unter dem Arc de Triomphe in Paris bestattete Unbekannte Soldat ausgewählt wurde.

Das Weltfriedenszentrum ist heute Ort zahlreicher kultureller Veranstaltungen, internationaler  Kolloquien und Ausstellungen, die zum Nachdenken über die Geschichte der Konflikte des 20. Jahrhunderts anregen.

Jeden Sommer organisiert der Verein Connaissance de la Meuse eine Ton- und Lichtshow, eine der größten in Frankreich, mit der die Erinnerung an die Schlacht um Verdun: „Von den Flammen zum Licht" auf der Bühne zum Leben erweckt wird.