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Die Renaissance in der Maas

EIN KURZER AUSFLUG IN DIE GESCHICHTE : Die Renaissance ist eine Kultur- und Kunstepoche, die ihren Ursprung in Italien nahm und vom 15. bis zum 16. Jahrhundert dauerte. Sie siedelt sich zwischen dem Mittelalter und der Klassik an. In der Renaissance wurden zahlreiche Schlösser errichtet, insbesondere in der Ile-de-France und im Loiretal. Einige davon zählen zu den bemerkenswertesten und berühmtesten Bauten der französischen Renaissance. Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Epoche gehören Leonardo da Vinci und Franz I.

DIE RENAISSANCE - DAS GOLDENE ZEITALTER LOTHRINGENS
Während der langen Herrschaften von Herzog Anton (1508-1544) und Karl III. (1545-1608) erfuhr Lothringen einen architektonischen und künstlerischen Auftrieb ohnegleichen, der vom herzoglichen Hofe und den mächtigen Bischöfen von Toul, Metz und Verdun noch verstärkt wurde. Zahlreiche Künstler aus Flandern, Deutschland und Italien arbeiteten für die Herzöge von Lothringen und ihre Vertrauten. Bildhauerei, Malerei und Gravur entwickelten sich stark ab der Mitte des 16. Jahrhunderts und machten Lothringen zu einem Kunstzentrum wie Prag, Florenz oder Rom zu dieser Zeit. (Auszüge aus dem Dokument „La Renaissance à Nancy et en Lorraine“ - © CRDP Lothringen 2012).

Bedeutende Orte der Renaissance in der Meuse

BAR-LE-DUC

Bar le duc : Renaissance BezirkDas zwischen Reims und Nancy gelegene Bar-le-Duc ist die Hauptstadt des Departements Meuse und eine der Städte Lothringens, der die Auszeichnung „Stadt der Kunst und der Geschichte“ verliehen wurde. Sie gehört auch zu den „schönsten Abstechern Frankreichs“. Die Stadt, die sich entlang des Flusses Ornain erstreckt, war lange Zeit die Hauptstadt des mächtigen und unabhängigen Herzogtums Bar. Dank ihres bemerkenswerten Renaissance-Viertels thront die Oberstadt über das Barrois.

Neben einigen Spuren aus dem Mittelalter strahlt die Oberstadt vor allem durch ihre Renaissance-Kulturschätze aus dem 16. Jahrhundert, das sowohl in politischer als auch in kultureller Hinsicht eine Glanzzeit für die Stadt war. Prachtvolle herrschaftliche Stadt- und Herrenhäuser aus Werkstein präsentieren sich dem Besucher in einem städtischen Ensemble, das unter Denkmalschutz gestellt wurde und zu den bemerkenswertesten Frankreichs zählt.

Bar-le-Duc offenbart Ihnen dieses wunderschöne Viertel der Oberstadt: Beachten Sie insbesondere den architektonischen Reichtum des Place Saint-Pierre mit der Kirche Saint-Etienne, die das berühmte „Skelett“ von Ligier Richier birgt, sowie die Fassaden der Rue des Ducs. Gemeißelte Giebel, kannelierte Pilaster und Wasserspeier – unzählige Details erinnern an das Prestige der Vergangenheit. Weiter unten erstreckt sich die Esplanade des Schlosses vor einem Bauwerk, das 1563 auf Wunsch Karls III., Herzog von Lothringen und Bar, als dessen persönlicher Wohnsitz erbaut wurde und in dem sich heute das Musée Barrois (Archäologie und Kunst) befindet. Unweit der Esplanade wurde 1573 das Collège Gilles de Trèves errichtet, laut Montaigne „das schönste Stadthaus Frankreichs“. Gilles de Trèves persönlich ließ dieses Kolleg erbauen, um die Bildung der Kinder der Stadt sicherzustellen.

Jedes Jahr Anfang Juli sollten Sie das Festival RenaissanceS nicht versäumen, eines der größten Festivals für Straßen- und Zirkuskunst.

image - KIRCHE SAINT-ETIENNE

BAR LE DUC

KIRCHE SAINT-ETIENNE

image - FREMDENVERKEHRSBÜRO SÜDLICHES DEPARTEMENT MEUSE

BAR LE DUC

FREMDENVERKEHRSBÜRO SÜDLICHES DEPARTEMENT MEUSE

image - BARROIS MUSEUM

BAR LE DUC

BARROIS MUSEUM

SAINT-MIHIEL

Saint Mihiel  BenediktinerabteiVor den Toren des Regionalen Naturparks Lothringen, zwischen Commercy, Verdun und Pont-à-Mousson an die Maas geschmiegt, liegt die Stadt Saint-Mihiel, die in Erinnerung an die künstlerische Schaffenskraft der Renaissance den Namen Kleines Florenz Lothringens trägt. Zu dieser Zeit war sie gemeinsam mit Bar-le-Duc die juristische Hauptstadt vom Barrois.

Die Benediktinerabtei, die Stiftskirche und die Bürgerhäuser zeugen von dieser wohlhabenden Vergangenheit. Die Stadt kann sich auch mit einem Bürger brüsten, der im 16. Jahrhundert hier das Licht der Welt erblickte und zum angesehensten der lothringischen Bildhauer wurde: Ligier Richier. Zwei seiner Werke sind in den Kirchen der Stadt ausgestellt: Grablegung Christi in Saint-Etienne und Ohnmacht Mariens in Saint-Michel.

Im Laufe eines Spaziergangs offenbart sich die gesamte Architektur von Saint-Mihiel mit prächtigen, erstaunlichen und ansprechenden Fassaden. Verpassen dürfen Sie dabei die Benediktiner-Bibliothek nicht, die über 8.500 Werke beherbergt, davon 74 Manuskripte und 86 Inkunabel, sowie das Museum für Sakralkunst, das die religiösen Kunstwerke der Gemeinden des Departements präsentiert (Goldschmiedekunst, Skulpturen usw.).

image - SAINT-MICHEL KIRCHE

SAINT MIHIEL

SAINT-MICHEL KIRCHE

image - KIRCHE SAINT-ETIENNE

SAINT MIHIEL

KIRCHE SAINT-ETIENNE

image - FREMDENVERKEHRSBÜRO IM HERZEN LOTHRINGENS

SAINT MIHIEL

FREMDENVERKEHRSBÜRO IM HERZEN LOTHRINGENS

image - BENEDIKTINER-BIBLIOTHEK

SAINT MIHIEL

BENEDIKTINER-BIBLIOTHEK

MARVILLE

Marville

Marville befindet sich im Norden des Departements Meuse, 10 km von Belgien entfernt zwischen Montmédy und Longuyon und hat eine Vielzahl an sehenswerten Kunstwerken und denkmalgeschützten Bauten zu bieten.
Obwohl sich Marville erst in der Renaissance richtig entfaltete, begann die Geschichte der Stadt bereits im Mittelalter. Ein mächtiger Lehnsherr, Graf Theobald I. von Bar, nahm in dieser Zeit Marville in Besitz, um dort eine Festung zu erbauen. So erlebte Marville seinen Höhepunkt in der Renaissance des 16. und 17. Jahrhunderts. Im Dorf sind seltene Zeugen der spanischen Renaissance in der Gaume zu bewundern, mit schönen Fassaden, die von Adels-, Bürger- oder Händlerfamilien errichtet wurden, welche der Wohlstand im 16. Jahrhundert angezogen hatte. Die Straßen zeugen noch von dieser prachtvollen Epoche. An jeder Ecke, auf jeder Schwelle wartet eine neue und spannende Entdeckung. Das Dorf besitzt vor allem einen der seltenen Friedhöfe, der durch seinen außerordentlich gut erhaltenen Zustand und die Vielfalt seiner Gräber als denkmalgeschützt gilt.

image - ZITADELLE VON MONTMEDY

MONTMEDY

ZITADELLE VON MONTMEDY

image - SCHLOSS VON LOUPPY SUR LOISON

LOUPPY SUR LOISON

SCHLOSS VON LOUPPY SUR LOISON

image - GRENZÜBERSCHREITENDES FREMDENVERKEHRSBÜRO DER REGION MONTMEDY

MONTMEDY

GRENZÜBERSCHREITENDES FREMDENVERKEHRSBÜRO DER REGION MONTMEDY

image - BASILIKA VON AVIOTH

AVIOTH

BASILIKA VON AVIOTH

MAIS AUSSI...

  • Die Zitadelle von Montmédy : Die ersten Befestigungen dieser Stadt wurden 1545 unter Karl V. errichtet.
  • Stenay mit seinen Bogengängen und zahlreichen Gebäuden im Renaissance-Stil.
  • Die Kirche Notre-Dame d'Avioth
  • Das Saulx-Tal : das Schloss Château de la Varenne in Haironville, das Schloss Château Gilles de Trèves in Ville-sur-Saulx, die Brücken...
  • Das Schloss Château de Montbras : Das zwischen 1598 und 1611 errichtete Schloss ist ein schönes Beispiel für die lothringische Renaissance.
  • Das Château von Louppy-sur-Loison : Hier kommt die Renaissance bezaubernd zum Ausdruck.
  • Das Musée de la Princerie in Verdun : Das Gebäude hat einen sehenswerten Innenhof.
  • Die Kirche Saint-Louvent in Rembercourt-aux-Pots : Die Fassade ist unter den Renaissance-Kirchen der Meuse am besten erhalten.
  • Das Schloss Château d'Hannoncelle in Ville-en-Woëvre.

>> BROSCHÜRE DIE RENAISSANCE IN DER MEUSE

Fordern Sie die Broschüre zur Route Ligier Richier mit dem Formular zur Broschürenanforderung an.

>> Route „Ligier Richier in der Meuse“

 

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